Tierphysiotherapie

Claudia Brune

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(c) Claudia Brune

HD (Hüftgelenksdysplasie)

 

Die Hüftgelenksdysplasie (HD) stellt inzwischen mit die häufigste Erkrankung des Hundes dar.

Sie betrifft meistens mittelgroße bis große Hunde. Größtenteils ist die HD erblich bedingt.

Bestehen nun genetisch bedingte Fehlbildungen im Bereich der Hüfte - z.B. ist die Hüftpfanne zu flach oder der Oberschenkelkopf ist zu klein - ist dafür der Fachbegriff "Inkongruenz", Kopf und Pfanne passen nicht richtig zueinander.

Eine weitere Ursache für HD ist ein zu lockerer Gelenkschluss, d.h. der Kopf sitzt nicht fest und straff genug in der Pfanne.

Gründe hierfür sind z.B. zu schlaffe Bänder oder Gelenkkapseln.

Im Laufe der Zeit kommt es durch die dauerhafte Fehlbelastung zu Arthrosen, man nennt dies "Coxarthrose".

 

Auch Fütterung und Bewegung spielen eine wichtige Rolle. Eine zu energiereiche und eiweißreiche Ernährung sowie zu frühe übermäßige Bewegung wirken sich negativ auf die Hüftgelenke aus.

 

Eine HD bildet sich erst im Alter von 4-5 Monaten langsam aus, so dass eine endgültige Diagnosesicherung erst nach Abschluss des Wachstums gestellt werden kann.

Häufig haben die Hunde Probleme beim Aufstehen, wollen nach kurzer Zeit nicht mehr laufen oder haben einen schwankenden Gang.

Eine sichere Diagnose allerdings kann nur durch eine Röntgenaufnahmen gestellt werden.

 

Je nach Alter und Erkrankung des Hundes gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten.

Manchmal reicht eine Bewegungstherapie und eine Futterumstellung. Schmerzmittel und Cortison können verabreicht werden, haben jedoch auch einige Nebenwirkungen.

Oft hilft nur eine Operation. Die häufigsten Methoden sind Muskeldurchtrennung, Korrektur des Beckens oder das Einsetzen einer künstlichen Hüfte.

 

Physiotherapie sollte hierbei immer eine begleitende Maßnahme sein.