Tierphysiotherapie

Claudia Brune

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(c) Claudia Brune

Krankheitsbilder

Spondylose

 

 

Spondylosen (Spondylopathia deformans) sind degenerative Veränderungen, die sich an der Wirbelsäule befinden.

Es bilden sich an den Wirbelkörpern knöcherne Zacken, die von oben und vor allem von unten über die Bandscheibe wachsen. Diese Zacken können so lang werden, dass sie zwei hintereinander liegende Wirbel knöchern überbrücken. Dann kommt es zu einer Versteifung des betroffenen Abschnittes. Besonders häufig betroffen sind die Brustwirbelsäule und die Lendenwirbelsäule.

Die Spondylose kann für den Hund sehr schmerzhaft sein., besonders bei bestimmten Bewegungen.
Bei bestimmten Rassen tritt eine Häufung der Erkrankung auf, dazu gehören die Molosser aber auch generell große Hunderassen.

Schreitet die Spondylose weiter fort, wird häufig die Leitfähigkeit der Rückenmarknerven eingeschränkt und es kommt zu einer Schwäche der Hinterhand.

Die Symptome sind vielfältig:

  • Lahmen
  • Schmerzen beim Aufstehen und Abliegen
  • Probleme beim Treppensteigen, der Hund möchte nicht mehr springen
  • Der Rücken wird aufgewölbt, so genannter „Schmerzrücken“ um die Wirbelsäule zu entlasten
  • Schwäche der Hinterhandmuskulatur
  • Schleifen mit den Hintergliedmaßen
  • Plötzliche Schmerzhaftigkeit bei bestimmten Bewegungen (z.B. beim Spielen)

Therapie:

Man sollte gewisse Verhaltensregeln beachten, z.B. die Hunde nicht zu sehr toben lassen, nach Möglichkeit keine Treppen steigen lassen etc.
Entzündungshemmer und Schmerzmittel sind gerade bei akuten Schüben sinnvoll.

Physiotherapie hilft, die Schmerzhaftigkeit zu nehmen und die Muskulatur zu halten und /oder wieder aufzubauen.