Behandlungsmöglichkeiten
Eine Therapieeinheit dauert zwischen 30 und 45 Minuten.
Die Häufigkeit hängt von der Erkrankung des Hundes ab, von den Fortschritten,
die der Hund macht, aber auch vom Besitzer, der ebenso wie der Hund ein wenig mitarbeiten muss.
Die Behandlungsmethoden werden individuell auf den jeweiligen Hund, seine Beschwerden
und auch auf seinen Charakter abgestimmt. Im Mittelpunkt der Behandlungen steht
immer das Wohlbefinden des einzelnen Hundes.
Osteopathie:
Die Osteopathie gehört zu den alternativen Behandlungsmethoden, die sich darum bemüht, das
Gleichgewicht des Körpers wieder herzustellen.
Wichtig ist in der Osteopathie ein Gleichgewicht aller Körpersysteme. Muskeln, Knochen und Gelenke
auf der einen Seite, die inneren Organe auf der anderen Seite stehen in einem direkten Zusammenhang.
Alle Strukturen des Körpers beeinflussen sich gegenseitig. So können Probleme in einem Organ auch in
anderen Körperregionen Beschwerden hervorrufen. Deshalb wird in der Osteopathie der Körper als Ganzes
betrachtet und so verwundert es nicht, dass auch Körperregionen behandelt werden, die eigentlich
beschwerdefrei sind.
Fundierte anatomische Kenntnisee sind daher von großer Bedeutung.
Ziel ist es, Störungen und Blockierungen, vor allem des Bewegungsapparates zu erkennen und zu
behandeln.
Beim Hund äussert sich diese Problematik häufig in unklaren Lahmheiten, Passgang, aber auch manchmal
in Verhaltensauffälligkeiten.
Klassische Massage:
Mit einer Massage kann man verschiedene Effekte erzielen. Grundsätzlich werden durchblutungsfördernde
und kräftigende sowie entstauende und lockernde Griffe unterschieden. Man möchte also einen entspannenden,
beruhigenden oder einen belebenden, kräftigenden Effekt erzielen.
Sinnvoll ist eine Massage z.B. zur Schmerzlinderung, bei muskelbedingter Gelenksteife,
bei Arthrosen, Hüftgelenksdysplasien oder bei atrophierter Muskulatur.
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Aquatrainer:
Der Aquatrainer ist eines der wichtigsten Therapiegeräte und kann vielfältig eingesetzt werden.
Im Wasser muss der Hund nur ein Drittel seines Körpergewichtes tragen. Dies ist eine sehr gelenkschonende Methode und
schmerzhafte Gelenke können so besser durchbewegt werden. Gleichzeitig kommt es zu einer Kräftigung der Muskulatur.
Eingesetzt wird der Aquatrainer bei Arthrosen, nach Knochenbrüchen und Kreuzbandrissen,
bei Hüftgelenksdysplasien, Spondylosen, aber auch bei Bandscheibenvorfällen.
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Bewegungstherapie:
Unterschieden werden aktive und passive Bewegungsübungen.
Bei den passiven Übungen bewegt der Therapeut kontrolliert, ohne Hilfe des Hundes, einzelne Gelenke.
Dies kann nötig sein, wenn der Hund bestimmte Bewegungsabläufe verlernt hat, z. B.
durch das Schonen einer Gliedmaße oder wenn die Beweglichkeit einzelner Gelenke eingeschränkt ist.
Bei den aktiven Bewegungsübungen muss der Hund selbst mitarbeiten.
Man kann den Hund zum Spielen animieren, Koordinationsübungen durchführen lassen oder ihn
Kreise laufen lassen, um den Rumpf zu biegen.
Dazu gehört aber auch ein Unterwasserlaufband, wo der Hund aktiv gegen den Wasserwiderstand
laufen muss, dies wirkt Muskel aufbauend und fördert die Koordination.
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Elektrotherapie:
Elektrotherapie wird eingesetzt bei: Nerven- und Muskelschädigungen,
Muskelatrophien sowie zur Schmerztherapie.
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Thermotherapie:
Thermotherapie heißt: entweder wird dem Körper Wärme entzogen oder zugeführt.
Wärme kann durch Infrarotlicht, erhitzte Kirschkernkissen, heiße Wickel etc.
zugeführt werden. Sie ist sinnvoll bei verspannter Muskulatur, Schmerzen geklärter
Ursache, bei Durchblutungsstörungen, Gelenkerkrankungen und vielem mehr.
Kälte kann durch kalte Wickel, Eiswürfelabreibungen, Kältegellkissen etc. zugeführt werden.
Sie ist sinnvoll bei Blutergüssen, akuten Verstauchungen, Prellungen aber auch bei Arthritis oder Schmerzen.
Es kommt auch darauf an, ob das Tier besser Wärme oder Kälte verträgt.
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Magnetfeldtherapie:
Magnetfelder durchdringen den kompletten Organismus und aktivieren jede Zelle.
Anwendung findet die Magnetfeldtherapie bei Erkrankungen von Knochen, Gelenken,
Nerven, Muskeln, Sehnen und Wunden. Konkrete Beispiele: verzögerte Knochenbruchheilung, Pseudoarthrosen, Arthrosen, Sehnenentzündungen, verzögerte Wundheilung .
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Akupunktur:
Akupunktur gehört zu den ganzheitlichen Therapieformen und ist eine gute Ergänzung zur Physiotherapie.
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